Jörg Heynkes

Jörg Heynkes bei „Lasst uns reden!“ – Recap

Am Sonntag, den 13. Januar 2019, war der Wuppertaler Unternehmer und Autor Jörg Heynkes als Gast bei der Veranstaltungsreihe „Lasst uns reden!“ dabei. In ihr laden die Jungen Liberalen Wuppertal regelmäßig Gäste ein, um einen zwanglosen Dialog zu führen. Mit Jörg Heynkes diskutierten sie über die Zukunft Wuppertals in einer globalisierten und digitalisierten Welt.

Die Veränderung umarmen, statt sie zu bekämpfen

Im Rückblick lässt sich zu der teilweise kontrovers geführten Debatte zwischen den Julis Wuppertal und Jörg Heynkes festhalten: Über das Ziel waren sich alle einig, über den Weg dorthin jedoch herrscht der Wettbewerb der Ideen. Klar ist zugleich, dass die Digitalisierung eine umfassende und umwälzende Veränderung darstellt, der wir positiv begegnen sollten. Die Chancen überwiegen die Risiken.

In einer kurzen Keynote zum Einstieg erläuterte Jörg Heynkes seine Erwartungen und Hoffnungen an die Zukunft. Im Mittelpunkt stand dabei das Thema Künstliche Intelligenz (KI). Diese wird unser Leben drastisch verändern. In Kombination mit anderen spannenden Zukunftsthemen wie z. B. dem automatisierten Fahren, Internet of Tings (IoT) oder den Herausforderungen des vernetzten Großstadtlebens bietet sie eine Vielzahl an Chancen, unser Leben zu verbessern.

Jörg Heynkes sieht Stadtverwaltung in der Pflicht

Für Wuppertal bedeutet das, auch darin waren sich alle einig, dass diese Themen endlich strategisch angegangen werden. Zu viele Chancen werden von der Stadtverwaltung ignoriert. Gleichzeitig muss klar sein: Die großen Fragen unserer Zeit und der kommenden Jahre können wir nicht in Wuppertal, sondern nur auf einer globalen Ebene beantworten.

Kontroverser war die Debatte, als es um die Frage nach dem Weg zu einer digitalisierten und nachhaltigen Zukunft ging. Während Jörg Heynkes wiederholt den Wunsch nach mehr staatlichem Eingriff und Regulation formulierte, fühlten sich die Jungen Liberalen mit diesem Gedanken sichtlich unwohl. Den Einzelnen von staatlicher Gängelung zu befreien – so deutete es sich in der Diskussion an – liegt den Jungliberalen doch etwas näher.

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