Robin Hölter

Wenig Verständnis für „Parents for Future“ bei den Julis Wuppertal

Die Jungen Liberalen Wuppertal sehen die Forderung von „Parents for Future“ nach einem Unterrichts- und Prüfungsverzicht für Freitag, den 20. September, kritisch. Der stellvertretende Vorsitzende Robin Hölter bezeichnete die Anfrage als „offenen Versuch, geltendes Recht außer Kraft zu setzen“. Das Engagement für den Umweltschutz loben die Julis jedoch.

Einsatz für den Umweltschutz sei „zu begrüßen“

Hölter betonte weiter, der Einsatz von Schülerinnen und Schülern sowie ihren Eltern für den Umweltschutz sei „selbstverständlich zu begrüßen“. Es sei „immer toll, wenn sich v. a. junge Leute für ihre Überzeugungen einsetzen“. 

Gleichzeitig verwies Hölter auf die Verlegung solcher Aktivitäten in die Freizeit: „Nichts spricht dagegen, außerhalb der Schul- bzw. Arbeitszeit für politische Themen auf die Straße zu gehen. Recht und Gesetz müssen aber durchgesetzt werden und dazu gehört auch die Schulpflicht. Sie ist wichtig, weil gerade in der Schule das Thema Umweltschutz und die Ideenfindung für passende Maßnehmen angestoßen und die Jugendlichen und Kinder mit ihren Ideen betreut und unterstützt werden können,“ so Hölter abschließend.