Große Koalition

Wuppertal braucht Veränderung – keine Große Koalition!

Die Große Koalition in Wuppertal setzt mehr auf verwalten, anstatt endlich etwas zu gestalten. Seit Jahren passiert in Wuppertal wenig, wenn es darum geht unsere Stadt zukunftsfähig aufzustellen und dafür sind maßgeblich die Große Kooperation und OB Mucke verantwortlich.

Autor: Kai Wagner

Die Wuppertaler Grosse Koaltion setzt aktuell falsche Prioritäten

Wuppertal verpasst es immer wieder, zur Innovationsstadt von Morgen zu werden. Es verpasst, sich zu einem Magneten für junge Menschen zu entwickeln und die Chancen der Digitalisierung und des Wandels für sich zu entdecken sowie Menschen an sich zu binden.

Die Wuppertaler Politik spuckt immer wieder große Töne, aber wirklicher Tatendrang ist nicht zu erkennen. Die Große Koalition ist eher daran interessiert, ihre Posten zu sichern und auszubauen, anstatt nach einer parteiübergreifenden Lösung zu suchen.

Prestigeobjekte, die zu Selbstvermarktungszwecken genutzt werden, stehen klar im Fokus der handelnden Politiker der Großen Koalition. Bestes Beispiel ist die viel diskutierte Seilbahn: Nicht nur, dass Sie viel Geld kostet und die Kostenrechnung von einem Fünftklässler stammen könnte, nein – auch die aktuell diskutierte Bundesgartenschau zeigt auf, dass die Stadtspitze ihre Prioritäten eindeutig falsch setzt.

Wir haben wichtigere Probleme als Seilbahn und Bundesgartenschau

Ich möchte nicht alles schlecht reden, aber wir haben deutlich wichtigere Probleme in Wuppertal – kaputte Straßen, marode Schulen, hohe Arbeitslosigkeit und nicht genug ausgewiesene neue Gewerbeflächen sind nur einige nennenswerte Beispiele. Die Chancen einer digitalen Verwaltung und die Entwicklung zur Smart City wären ebenfalls wünschenswert, aber mit der aktuellen Politik ist nichts davon umsetzbar.

Unsere Stadt kann soviel mehr. Wir sind besser als wir oft selber glauben. Als grünste Großstadt können wir den Menschen so viel Lebensqualität geben. Wir brauchen eine Stadt, die Profil hat, die sich gegen jegliche Art von Extremismus ausspricht und die Kante zeigt, auch, wenn es manchmal unbequem wird.

Wir brauchen eine Stadt, die es ermöglicht zu wachsen

Wir brauchen eine Stadt, in der die Menschen ihre Familien großziehen und alt werden wollen. Eine Stadt, die die Digitalisierung als Chance versteht und keine Angst vor Veränderung hat und eine Stadt die es einem ermöglicht mit ihr zu wachsen, als Mensch, als Unternehmen, oder als Start-up Gründer.

Eine Stadt, die die Werte der Vergangenheit wahrt und neue erschafft. Die ein Auge für die Schönheit von damals und die Entwicklung von Morgen besitzt. Wir brauchen Mut und viel Energie, etwas zu verändern, aber wenn wir jetzt nicht endlich damit anfangen, ist es bald vielleicht schon zu spät. Und andere Städte laufen uns den Rang ab.

Mein Appell an die Große Koalition und Oberbürgermeister Mucke lautet: Tauschen Sie sich endlich mit den jungen Menschen dieser Stadt aus und entwickeln Sie ein gemeinsames Ziel für Wuppertal. Suchen Sie das Gespräch mit allen Jugendparteien und das parteiübergreifend.

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Autor des Artikels

Kai Wagner

Kai Stefan Wagner

Kreisvorsitzender

Aufgaben
Als Kreisvorsitzender obliegt Kai die Leitung aller Aktivitäten der Julis Wuppertal.
Jahrgang
1995
Und sonst so?
Selbstständiger Finanzberater, Stv. Vorsitzender FDP Wuppertal-West, Mitglied des Finanzausschusses
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